Cebu City (Philippinen) – [–>Nach Hinweisen durch seinen Sohn Thomas Markle Jr. (60) ermittelt die philippinische Polizei gegen Meghans Vater Thomas Markle (82). Im Dezember 2025 schrieb die Herzogin von Sussex ihm einen Brief. Darin teilte sie ihm mit, dass sie wisse, dass er junge Mädchen missbraucht habe. Doch angeblich kann sich der 82-Jährige an den Inhalt gar nicht erinnern. Jetzt gibt er bekannt: Bei ihm soll Demenz diagnostiziert worden sein.
Thomas Markle sagt der „Mail on Sunday“: „Ich erinnere mich daran, den Brief bekommen zu haben, aber an alles andere erinnere ich mich nicht.“ Alles sei aus seinem Gedächtnis verschwunden. Dabei soll die Botschaft von Meghan (45) 2025 ausgesprochen hart gewesen sein: Laut „Sun on Sunday“ schrieb sie ihrem Vater, sie wisse, dass er ein Gewalttäter sei. Zugleich soll sie ihm klargemacht haben, dass er seine Enkelkinder niemals kennenlernen werde.
Meghan auf einer älteren Aufnahme zu Besuch bei ihrem Vater in Mexiko
Der Brief soll ihn erreicht haben, als er wegen der Amputation seines linken Beins in einer Klinik auf den Philippinen lag. Damals wurde Meghan dafür kritisiert, dass sie nicht mal Kontakt mit ihm aufnahm.
Die philippinische Polizei informiert am Montag über die Ermittlungen gegen Thomas Markle. Vier Kisten mit persönlichen Gegenständen und Datenträgern werden auf mögliche Missbrauchsdarstellungen untersucht
Dass sie Thomas Markle tatsächlich schrieb, wurde erst nach den Vorwürfen der Pädokriminalität gegen ihn bekannt. Wann und wo die Demenz bei ihm diagnostiziert wurde und wie weit die Erkrankung fortgeschritten ist, bleibt offen.
Auf den offiziellen Polizeifotos sind einige Buchcover und Fotos unkenntlich gemacht
Brief erreichte Meghans Vater in der Klinik
Zwischen Meghan und Thomas Markle herrscht seit Jahren Funkstille. 2018 brach die heutige Herzogin von Sussex den Kontakt zu ihrem Vater ab, bevor sie Prinz Harry (42) heiratete. Eine Versöhnung hat es seitdem nicht gegeben. Auch seine Enkelkinder hat Thomas Markle bislang nicht kennengelernt.
2018: Vor der Hochzeit mit Prinz Harry (damals 33, heute 42) brach Meghan (damals 36) den Kontakt zu ihrem Vater ab
Meghans Vater hat zugegeben, auf den Philippinen Prostituierte für Sex bezahlt zu haben – versicherte aber, keine sei unter 18 Jahren gewesen. In seinem ehemaligen Haus soll er Hunderte Bilder mit Kindesmissbrauchsdarstellungen zurückgelassen haben. Er ist derzeit in einer Pflegeeinrichtung in Florida. Die philippinische Nationalpolizei ermittelt, auch das FBI ist eingeschaltet.
Zu den Bildern sagte er: „Ich habe meinen Computer und meine Handys seit fast zwei Jahren nicht mehr. Falls sich darauf etwas Schlechtes befindet, wurde es von jemand anderem dort platziert.“ Und weiter: „Ich mag asiatische Frauen, aber das ist kein Verbrechen.“
Meghan und Harry mit ihren Kindern Archie (7) und Lilibet (5). Thomas Markle Sr. kennt seine Enkelkinder bis heute nicht
Dass er angeblich selbst auf einer Darstellung sexualisierter Gewalt an Kindern und Jugendlichen abgebildet ist, bestreitet er: „Ich war nie auf einem solchen Foto zu sehen.“
Die Herzogin von Sussex ist tief bestürzt
Die Herzogin von Sussex sei „zutiefst bestürzt“. Sie sagte: „Ich hoffe, es kann nun verstanden werden, dass trotz der Verzerrungen durch einige Medienberichte in den vergangenen Jahren jede Distanz zu meinem Vater und meine Entscheidung, ihm keinen Kontakt zu unseren Kindern zu erlauben, einen einzigen Grund hatten: sie zu schützen.“
Der philippinische Innenminister Jonvic Remulla (59) gab am Sonntag gegenüber dem „Guardian“ ein Update zum Ermittlungsstand: „Im Moment deuten alle Zeichen auf einen möglichen Sexualstraftäter der übelsten Art hin. Bitte geben Sie uns eine Woche Zeit, um den Inhalt genau zu bestimmen und ein definitives Bild zu erstellen. Wir wollen sicher sein, bevor wir die Ergebnisse veröffentlichen.“ Die forensische Analyse der sichergestellten Geräte soll demnach in wenigen Tagen abgeschlossen sein.